Mit Vollgas durch die Digitalisierung. So klappt’s.
digitaler Wandel von der heutigen Zeit

Mit Vollgas durch die Digitalisierung. So klappt’s.

Die Aktuelle Lage hat den digitalen Wandel in Deutschland massiv voran getrieben. Wir können ab sofort unser Leben von zu Hause gestallten, und sparen uns täglich 2 bis 3 Stunden Fahrt zur Arbeit. Ist das nicht herrlich!

 

Aber wie gelingt es euch Digitalisierung erfolgreich in euerem Unternehmen zu integrieren. Habt ihr eine Checkliste, oder lebt ihr das Motto „try and false“. In unserer Firma haben wir versucht einige interne Prozesse voll zu digitalisieren. Leider warf uns die Digitalisierung eher um als uns zu helfen, wie ein Rowdy auf dem Schulhof. Aber auch diesem Rowdie können wir die Stirn bieten. Nur wie jeder Plan, eines 9 Jährigen namens Dennis, muss das Spielfeld für die klebrigen Banditen der Alltagszeit gut durchdacht werden. 

 

So haben wir uns an die Arbeit gemacht, und uns einen Plan gemacht, wie wir Digitalisierung gezielt und strukturiert voran bringen können. Gebt uns doch ein Feedback, wie findet ihr diesen Plan, was würdet ihr zusätzlich noch beachten, oder ist try and false eurer Master key für alles?

Digitale Arbeit

– [ ] Einen Zeitplan für den Erwerb, die Installation, die Testphase und den Praxiseinsatz der Software aufstellen.
– [ ] Der Arbeitsablauf sollte nicht beeinträchtigt werden.
– [ ] Zur Problembeseitigung Puffer (service – freie Zeiten) einplanen.
– [ ] Schulungstermine/- Zeiträume für Mitarbeiter einplanen

– [ ] Fachzeitschriften, Fachbücher,
– [ ] Internet
– [ ] Messen
– [ ] Broschüren von Herstellern
– [ ] Branchenverbände
– [ ] persönliche Kontakte, partnerschaftliche Betriebe

Schriftliches Anforderungsprofil für die Software erstellen; (Pflichtenheft) das Bestandteil des Kaufvertrages werden sollte.

Mindestinhalte:
– [ ] Branchenspezifikationen:
Funktionen, Module
Datenbasis (welche Informationen müssen bei Kunden, Produkten, Projekten usw. hinterlegbar und selektierbar sein)
Statistikfunktionen (welche Auswertungen sind von Relevanz

– [ ] Mitarbeiter:
Welche Mitarbeiter sollen mit welchen Berechtigungen heute und künftig mit dem Softwaresystem arbeiten?

– [ ] Terminfunktionen:
Inwieweit sollen Wiedervorlage,
Terminverwaltung und Projektmanagement integriert sein?

– [ ] Hardwarevoraussetzungen:
vorhandene EDV-Geräte (im Einsatz) weiter nutzbar?

– [ ] Dokumentation:
Anwenderhandbuch, Online-Hilfe

– [ ] Schnittstellen:
Datenimport,
Export
Dateiformate

– [ ] Sonstige Module:
Hotelanbindung
Betriebssystem
Netzwerk
Datenverwaltung
Kommunikationsfunktionen: Telefon, Internet
Datenaustausch (Import, Export)
Benutzeroberfläche (z.B. Windows-Standard, Mausfunktionen usw.)
Datensicherung (automatisch, integriert, Schutz bei parallelem Datenzugriff)
Datenschutz (Paßworteingabe)

– [ ] Kosten:
Gesamtpaket,
Module,
Lizenzen

 

 

Beispielsweise unangemeldet oder telefonisch an diesen herantreten, um sich ein Urteil über dessen Leistungen bilden zu können

– Kapazitäten beachten
[^Besteht die Gefahr, daß es dort zu Personal- oder Liefer- und Implementierungsengpässen kommen kann?]
– Informationen über die Marktstellung und finanzielle Situation des Anbieters einholen.
– Einen persönlich zuständigen Ansprechpartner erbitten Zusagen und Versprechungen nicht ohne weiteres akzeptieren
– Selbstdarstellung und nachprüfbare Referenzen einfordern
– Zahl der bereits verwendeten Installationen erfragen
– Nie sofort Verträge unterschreiben.
– Im Vertrag sollte die Aufgabenstellung so genau als möglich festgelegt sein.
– Änderungen in schriftlich fixieren.
– Zeitliche Vorstellungen konkretisieren

– Läuft die Software in einem zumutbaren Tempo?
– Sind Hauptspeicher, Festplatte, Grafikspeicher, Prozessorgeschwindigkeit ausreichend bemessen?
– Ist der Bildschirm bzw. die Bildschirmanzeige groß genug?
– Werden Netzwerkkarten, Telekommunikationsmodule und sonstige
– Peripheriegeräte unterstützt?


Wer mit dem Strom schwimmen möchte, für den empfiehlt sich eine Windows-Lösung. Gegebenenfalls sollte mit der neuen SW gleich das Betriebssystem aktualisiert werden. Möglicherweise wurde die SW für Windowskomponenten optimiert.


– [ ] Mehrere Endanwender sollten den Umgang mit der SW testen.
– [ ] Die Funktionen sollten an den Windows-Standard angelehnt sein. Ein Mausklick zuviel an der falschen Stelle mag harmlos erscheinen, kann aber auf Dauer zu Aversionen und Fehleingaben führen. **Am Besten testen!**

– [ ] Die Dokumentenprüfung:
– Noch immer werden Programme mit fremdsprachlichem Handbuch ausgeliefert. Erfüllt die Dokumentation schlicht Alibifunktion, oder ist sie verständlich geschrieben?
– Gibt es eine kontextsensitive Online-Hilfe?
– Gibt es ein Lernprogramm?


Anhand des Pflichtenheftes sollte der Funktionsumfang im praktischen Einsatz, also zusammen mit Standardprogrammen, die auch sonst verwendet werden (Word, Excel, Antivirensoftware), geprüft werden. (Demo – Version?)


Ein Softwarepaket enthält in der Regel Installations-Disketten oder CD-ROMs, Dokumentationsunterlagen sowie Registrierkarten. Hinzu kommen oftmals noch Hardwarezusätze wie zum Beispiel Dongles, Steck-Karten oder besondere Kabel.

• Gibt es eine Telefon-Hotline (kostenfrei? gebührenpflichtig?) oder ein InternetForum?
– Angebote sollten vorab auf Erreichbarkeit und Kompetenz getestet werden.
– Empfiehlt sich ein separater Wartungsvertrag?
– Werden Updates oder Schulungen angeboten?
– Zu welchen Konditionen?


• Erfolgen automatisch Update-Lieferungen?
• informiert der Hersteller über Neuerungen, bekannte Inkompatibilitäten, Probleme, Lösungen?
• Lassen sich Updates selbst installieren?


• Wird die Lösung von unterschiedlichen Distributoren angeboten, empfiehlt sich ein Preis-/Leistungsvergleich.

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